Corona – Virus (COVID-19)

Liebe Patient*Innen, liebe Eltern,

auf dieser Seite haben wir aktuelle Informationen zum Corona-Virus für Sie zusammengestellt. Bitte informieren Sie sich tagesaktuell auch auf:

1.) Website der Stadt Hamburg zu Covid-19

2.) Website des Robert-Koch Institutes

Auch telefonisch können Sie sich informieren unter: 040-116117 – Arztnotruf (insbesondere für Probenabnahme Zu Hause)
oder beim Bürgertelefon (040-115)
oder bei der Corona Hotline 040/428 284 000
Für uns zuständiges Gesundheitsamt:

Bezirksamt Hamburg-Altona
Bezirksamt Altona Fachamt Gesundheit
Bahrenfelder Str. 254-260
22765 Hamburg
Tel:  +49 40 428 11 2638
oder +49 40 428 284 000
Fax  +49 40 427 902 055
Mail: Infektionsschutz@altona.hamburg.de

Weitere Informationsblätter (PDF):

RKI Coronavirus Risikogruppeneinschätzung Stand 06-03-20

COVID 19 Empfehlungen für Rückreise aus Risikogebiet 15-03-20

COVID-19 Jetzt handeln vorausschauend planen RKI 13-03-20

Kinder mit angeborenen Herzfehlern Stellungnahme DGPK 05-03-20

AU Bescheinigung bei verdächtigen Symptomen oder bei Quarantäne

Ab sofort können Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege nach telefonischer Rücksprache mit ihrem Arzt eine Bescheinigung auf Arbeitsunfähigkeit (AU) bis maximal sieben Tage ausgestellt bekommen. Sie müssen dafür nicht die Arztpraxen aufsuchen. Die Regelung gilt für Patienten, die an leichten Erkrankungen der oberen Atemwege erkrankt sind und keine schwere Symptomatik vorweisen oder Kriterien des Robert-Koch-Instituts (RKI) für einen Verdacht auf eine Infektion mit COVID-19 erfüllen. Diese Vereinbarung gilt zunächst für vier Wochen.
Aber: Bitte beachten, dass dies nur für kranke Kinder gilt, nicht für Kinder, die wegen der Kita Schließung nicht betreut werden können oder für gesunde isolierte Heimkehrer aus Risikogebieten!

Internationale Risikogebiete (RKI Info Stand 13.3.2020 um 20:15 Uhr)
Italien
, Iran
In China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)
In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
In Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
In Österreich: Bundesland Tirol
In Spanien: Madrid
Besonders betroffene Gebiete in Deutschland: Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen)

Personen, die sich in einem vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen internationalen Risikogebiet bzw. einem in Deutschland besonders betroffenen Gebiet aufgehalten haben, sollten – auch wenn sie keine Krankheitszeichen haben – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Beim Auftreten von Krankheitszeichen der Atemwege sollten sie die Husten- und Niesregeln sowie eine gute Händehygienebeachten und eine Ärztin oder einen Arzt benachrichtigen. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt zunächst tele-fonisch kontaktieren. Weisen Sie in dem Gespräch auf Ihre Reise hin und besprechen Sie das weitere Vorgehen, bevor Sie sich in eine Arztpraxis begeben.

Für Reisende aus Regionen, in denen Fälle von COVID-19 (das ist die Atemwegserkrankung, die durch das neuartige Coronavirus ausgelöst wird) vorkommen, die aber keine internationalen Risikogebiete bzw. in Deutschland besonders betroffene Gebiete sind, gilt: Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rück-reise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten Sie zunächst eine Ärztin oder einen Arzt telefonisch kontaktieren. Weisen Sie in dem Gespräch auf Ihre Reise hin und besprechen Sie das weitere Vorgehen, bevor Sie sich in eine Arztpraxis begeben. Zudem sollten Sie unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben sowie die Husten- und Niesregeln und eine gute Händehygiene beachten.

Was ist über COVID-19 bei Kindern und Schwangeren bekannt?
Die WHO hat zu Kindern und Schwangeren Daten aus den am stärksten betroffenen Regionen in China veröffentlicht. Bei Kindern scheintdie Erkrankung laut WHO vergleichsweise selten aufzutreten und dann mild zu verlaufen. Schwere oder gar kritische Verläufe wurden nur bei einem sehr kleinen Teil der betroffenen Kinder und Jugendlichen in China beobachtet. Es ist mit den bisherigen Daten aller-dings nicht möglich zu bestimmen, welche Rolle Kinder und Jugendliche bei Übertragungen spielen und ob sie generell weniger anfällig für das Virus sind.Schwangere scheinen der WHO und deren Daten aus China zufolge kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu haben. Es gibt bislang keine Hinweise darauf, dass COVID-19 auf das Kind im Mutterleib übertragbar ist. Eine Übertragung auf das neugebo-rene Kind ist über den engen Kontakt und eine Tröpfcheninfektion möglich. Bisher gibt es jedoch keine Nachweise des neuartigen Coronavirus in der Muttermilch. Es liegen derzeit aber noch keine ausreichenden Daten vor, um diese und andere Fragen zu COVID-19 in der Schwangerschaft sicher zu beantworten. Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe hat Hinweise und FAQ für Schwangere und Säuglinge erarbeitet.